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Löwencup VII in Wildenbörten 2005


Fotos:

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Bericht:

Wie jedes Jahr am letzten Augustwochenende bestimmt der Löwencup die Dorfszene in Wildenbörten. Ein Freiluftvolleyballturnier, welches in der Region einen guten Namen hat.

Zum einen liegt dies an der guten Organisation um Torsten Große und Gerd Kießhauer vom heimischen TSV und zum anderen am ganz besonderen Flair auf der neuen Sportanlage in Wildenbörten. Ein Turniersieg beim Löwencup ist also immer etwas Besonderes.

Bei bestem Sommerwetter kämpften 12 Teams um den Löwencup. In drei 4er Gruppen ging es dann pünktlich 10 Uhr los. Der SVC erwischte eine starke Vorrundengruppe. Man nannte sie schon „Todesgruppe“, weil abzusehen war, dass ein starkes Team ausscheiden würde. Den Vorjahres Dritten FSV Ronneburg erwischte es. Mit einem kleinen Punkt Unterschied zog der FSV gegenüber den Prost-Volleys etwas überraschend den Kürzeren. Für den SVC begann das Turnier schlecht. Im ersten Spiel gegen den Gebietsvorstand Prost Schmölln lag man ständig zurück. Offensichtlich unterschätzte man die Prost`ler. Eigentlich unverständlich diese Schwächen des SVC, da man weis, dass Prost in letzter Zeit ein starkes Team geworden ist.

Aber mit Routine und Erfahrung gelang es dem SVC sich immer wieder ins Spiel zurück zubringen. Letztlich gewann man mit 2:0. Gegen den FSV Ronneburg und den TSV Wildenbörten steigerte sich der SVC zunehmend. Christian Sieber und Neuzugang Christian Wildenhain machten dabei ihre Sache außerordentlich gut. Jörg „Max“ Werner war am Anfang die lange Wettkampfpause anzumerken, konnte sich aber von Spiel zu Spiel verbessern und brachte so viel Ruhe ins Team. Folgerichtig wurden die Spiele gegen den FSV Ronneburg und die Gastgeber gewonnen. Als Gruppensieger zog man ins Viertelfinale ein und traf dort auf einen Gruppendritten. Ab nun ging es im K.O.-System weiter.

Etwas nervös wurden die Schmöllner als der Gegner im Viertelfinale feststand. Nach verpatzter Vorrunde wollten sich die Spieler des VSV Gößnitz (2. + 3. Mannschaft) noch ins Halbfinale spielen. Doch fand man gegen den SVC keine spielerischen Mittel und knüpfte so nahtlos an die Vorrunde an. Etwas enttäuschend schied der VSV früh aus.

Der Schmöllner Volleyballclub war nun nicht mehr zu bremsen. Völlig überfordert waren die Spieler des SV Rositz im Halbfinale gegen die Clubspieler. Da wusste auch Couch Hans-Rainer Lorenz keinen Rat. Ein sicherer Sieg brachte Schmölln ins Finale. Für die Rositzer blieb zum Trost der 3. Platz. Sie gewannen das kleine Finale gegen die Querschläger Crimmitschau.

Im Finale am späten Nachmittag vor zahlreichen Zuschauern trafen die Vertretungen des gastgebenden TSV 1896 Wildenbörten erneut auf den SVC. Die Leitung des Spiels übernahm traditionell Roland Schäfer, Chef des Kreisverbandes Altenburger Land im Thüringer Volleyballverband. Diesmal ging die Partie über drei Gewinnsätze. Gleich zu Beginn schied Christian Sieber verletzungsbedingt aus. Er knickte nach einer Netzaktion mit dem Fuß um und musste ausgewechselt werden. Gute Besserung.

Christian war an diesen Tag einer unserer besten Spieler.
Der TSV kämpfte großartig, aber der SVC war an diesen Tag eine Nummer zu groß.
>Unsere Angreifer hatten keine Mühe, die von Zuspielerin Katrin Spieweg, vorbereiteten Bälle zu verwandeln. Großes Lob gab es durchweg von jedem SVC-Spieler für sie.

Der Schmöllner Volleyballclub gewann in einem kurzweiligen Finale klar mit 3:0.
Nach 2002 ist der SVC nun endlich wieder Löwencupsieger.



Für den SVC kamen zum Einsatz:
Andreas Rothmann, Heiko Becker, Jörg Werner, Christian Andrich, Christian Sieber
Christian Wildenhain, Steffen Spieweg, Katrin Spieweg

Endergebnis:
  1. Schmöllner VC
  2. TSV 1896 Wildenbörten
  3. SV Rositz
  4. Querschläger Crimmitschau
  5. VSV Gößnitz (2.+3.)
  6. Prost Schmölln
  7. Bimmel-Bommel
  8. Bundeswehr Gleina
  9. SG Braunichswalde (Schwule Mädchen)
  10. FSV Ronneburg
  11. SV Dobitschen
  12. Jugendclub Wildenbörten (Sieger der Herzen)

Wir alle danken den TSV 1896 Wildenbörten für die Organisation und Durchführung dieser gelungenen Veranstaltung. Dank auch an die Spielerfrauen des TSV und alle anderen Helfern.

Macht weiter so.

Steffen Spieweg


letzte Änderung 12-Sep-2005